LSC Damen mit viel Aufwand und wenig Ertrag

Die Luzernerinnen traten am Sonntag auswärts zum zweiten Saisonspiel gegen die Damen aus Olten an. Die nächsten drei Punkte zu holen war die Prämisse.

Die Gegnerinnen starteten erwartungsgemäss tief, blieben meist in der eigenen Hälfte und übten nur punktuell Druck auf die Luzerner Abwehr aus. Die LSC Girls versuchten früh, das Spiel breit zu machen und mit vielen Seitenwechseln die kompakten Oltener auszukontakten. Sowohl über die linke als auch über die rechte Seite wurden schöne Spielzüge gezeigt, leider ohne Torerfolg. Die Gegnerinnen spielten bekannt körperbetont und konzentrierten sich hauptsächlich auf das Kontern, um die Defense über lange Bälle auszuschalten. In der zweiten Hälfte dominierten die LSC Damen die Heimmannschaft weiterhin. Die Gäste erspielten sich mehr und mehr Kreisszenen, konnten sich schlussendlich aber nicht mit dem erlösenden Tor belohnen. Auf der Gegenseite entschärfte die Luzerner Abwehr mehrere Konter und zeigte auch bei den gegnerischen Ecken Nervenstärke. Die Schlussphase wurde nochmals hektisch, mit torgefährlichen Aktionen auf beiden Seiten und einer grünen Karte für den LSC. Leider konnten die Luzernerinnen im gegnerischen Schusskreis den letzten Abschluss nicht finden, sodass nach regulärer Spielzeit beim Stand von 0:0 ein Shoot Out den Sieger der Partie bestimmen würde. Nach den ersten fünf Schützen stand es weiterhin unentschieden, sodass im Sudden Death Modus weitergespielt wurde. Hier hatte die Heimmannschaft das Glück auf ihrer Seite und besiegelte nach dem fünften Shoot Out die Partie mit 4:3. Besonders bitter aus Luzerner Sicht: Fabienne Suter verletzte sich während der Shoot Outs am Knie und musste das Spital aufsuchen.

Text: Marlene Renner

Telegramm: HCO - LSC 0:0 (4:3) Kader: Renner, Schwerzmann, Suter, Bucher, Fontana, Heselhaus, van Beek, S. Meier, L. Meier, Thüring, Schäfer, Appel, Böschenstein Coach: C. Zimmermann