NLB-Damen: Der Siegeszug rollt weiter

Die Mission Titelverteidigung ging am Samstag, 15.12.18, in die nächste Runde. Mit dem Punktemaximum sichern sich die NLB-Damen des Luzerner SC den Platz an der Tabellenspitze.

Im ersten Spiel gegen HC Wettingen ist noch keine Minute gespielt, da jubeln die Luzernerinnen schon das erste Mail. Wenige Momente später gleich nochmal. Bämm bämm! Der LSC überzeugt in der Offensive wie in der Defensive. Wettingen kommt nur zu wenigen Chancen und wenn sie zum Abschluss kommen, ist stets Irmak zur Stelle, die ihren Kasten makellos sauberhält. Bis zur Pause führt Luzern mit 4:0, Coach Gerig ist entsprechend zufrieden. In der zweiten Halbzeit lassen die Grünen die letzte Konsequenz etwas vermissen und setzen die Taktik nicht mehr so gut um wie noch zuvor. Trotzdem reicht es, um bis zum Abpfiff das Score noch auf 6:0 zu erhöhen. Pflicht mehr als erfüllt.

Gegen die Taktik von GC Zürich bekunden die Luzernerinnen deutlich Mühe. Der Spielfluss will sich nicht richtig einstellen und mit vielen Fehlpässen macht sich der LSC das Leben selber schwer. GC kommt dadurch immer wieder mit Kontern gefährlich vor das Luzerner Tor. So steht es bis zur Pause nur 2:1 - ein zu knappes Resultat aus Luzerner Sicht. Coach Gerig unternimmt die notwendigen taktischen Anpassungen und ermahnt ihr Team, weiter zu kämpfen und mit System zu spielen. Die zweite Halbzeit gestaltet sich etwas besser, obwohl das Spiel für die Zuschauer immer noch kein Leckerbissen ist: auf beiden Seiten gibt es viele hohe Bälle, ungenaue Pässe sowie Hektik und Reklamationen. Luzern kommt mit dem Spiel etwas besser zurecht als GC und baut die Führung bis zum Ende auf 4:1 aus. Gerade nochmal gut gegangen.

Damit ist das Tagesziel von 6 Punkten erreicht. Dies wird natürlich gebührend gefeiert - mit lekker Appeltaart und Moët & Chandon Impérial. Man gönnt sich ja sonst nix! ;-)

Christine Schäfer

LSC2 - HCW 6:0 (4:0) GCZ - LSC2 1:4 (1:2)

Luzern mit: Irmak (TW), Brands (1), Bucher, Greder (1), Kleikemper (2), Flory, Kölliker (1), Schäfer (1), van Beek (4); Coach: Gerig.